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Betriebe halten Lehre hoch und suchen intensiv Nachwuchs

Kategorie
News
Aktualisiert am
19.02.2026
Berufskategorie
Lehre
Lesezeit
3

Die Lehrlingsausbildung ist stark nachgefragt und die Betriebe bemühen sich um den Berufsnachwuchs. Das hat sich bei der gestern, Mittwoch, veranstalteten „Langen Nacht der Lehre“ der WKS vom Flachgau bis zum Pinzgau einmal mehr gezeigt.

Bei der landesweiten „Langen Nacht der Lehre“ hatten 160 Betriebe – von Hotels über Handelsbetriebe bis hin zu Baufirmen und Industriebetrieben – ihre Türen geöffnet und haben Interessierten Einblicke in den Betriebsalltag gewährt sowie in die verschiedenen Berufe hineinschnuppern lassen. „Die starke Beteiligung von Firmen aus allen Branchen ist der beste Beweis dafür, wie wichtig der Wirtschaft der Nachwuchs bzw. die Ausbildung von Lehrlingen ist“, betont Organisatorin Martina Plaschke vom Bereich Lehre in der WKS. Wie die Rückmeldungen der Unternehmen zeigen, haben sich aus den Kontakten zahlreiche Schnuppertage und auch konkrete Lehrstellenbewerbungen ergeben.

„Lange Nacht der Lehre“ beim Bosch-Werk in Hallein. © WKS

Darüber hinaus haben sich die Semesterferien als geeigneter Zeitraum für die „Lange Nacht der Lehre“ bewährt. „Viele Jugendliche haben gemeinsam mit ihren Eltern die Möglichkeit genutzt, um sich über die verschiedensten Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten in regionalen Betrieben zu informieren“, freut sich Plaschke. „Ich bedanke mich bei den Unternehmen, die sich viel überlegt und die ‚Lange Nacht der Lehre‘ mit großem Engagement vorbereitet haben“, sagt Plaschke weiter.

Vielfach wurden für die Besucher eigene Probier-Stationen aufgebaut. Lehrlinge und Ausbildungsverantwortliche standen für Fragen zur Verfügung und haben umfangreiche Einblicke in die Unternehmen bzw. den Arbeitsalltag gegeben. Darüber hinaus wurden Erfolgsprogramme wie „Lehre mit Matura“ sowie die zahlreichen Benefits – von Lehrlingsprämien bis zu Aktivprogrammen – präsentiert.

„Lange Nacht der Lehre“ beim Autohaus Pongau in St. Veit. © WKS

Stimmen aus Unternehmen und von Besuchern

Christina Fuchs, Personalleiterin bei ERA Elektrotechnik Ramsauer GmbH in Wals: „Die ‚Lange Nacht der Lehre‘ ist ein toller Event. Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden. Natürlich haben wir auch selbst viel Werbung dafür betrieben. Vor allem in umliegenden Schulen und auf unseren Social-Media-Kanälen.“

Christoph Posch, Lehrlingsbeauftragter der Salzburg Milch in Salzburg: „Wir haben uns über die hohe Besucherfrequenz sehr gefreut. Aus den Besuchen werden sich einige Schnuppertage ergeben. Wir sind überzeugt davon, dass uns die ‚Lange Nacht der Lehre‘ bei der Nachwuchsfindung sehr helfen wird.“

Josefa Faistauer, Metallbau Faistauer in Maishofen: „Wir haben uns sehr über die interessierten jungen Besucher gefreut. Wir werden auch im kommenden Jahr wieder fix bei der ‚Langen Nacht der Lehre‘ dabei sein.“

„Lange Nacht der Lehre“ beim Seniorenwohnhaus in Puch. © WKS

Tobias Fagerer, HTL-Schüler aus Wals: „Ich bin von den Firmenpräsentationen bei der ‚Langen Nacht der Lehre‘ begeistert. Ich möchte nicht mehr in die Schule gehen, sondern eine Lehre beginnen. Die Veranstaltung hat mir bei meiner Lehrstellensuche sehr geholfen!“

Magdalena Karl, MS-Schülerin aus Thalgau: „Ich interessiere mich sehr für den technischen Bereich. Da hat mir der Beruf des Lebensmittel- bzw. Milchtechnologen bei der Salzburg Milch sehr gefallen. Ich werde jetzt auf jeden Fall Schnuppertage machen und mich dabei näher mit der Ausbildung und dem Unternehmen beschäftigen.“

Günther Karl, Vater von Magdalena Karl aus Thalgau: „Die ‚Lange Nacht der Lehre‘ ist eine tolle Gelegenheit, direkte Einblicke in Unternehmen und die dortigen Karrieremöglichkeiten zu bekommen. Auch der Zeitpunkt an einem Abend in den Semesterferien ist gut gewählt!“