E-Commerce-Kaufmann / E-Commerce-Kauffrau

Lehrzeit: 3 Jahre

Einstiegsgehalt nach der Lehre: ca. 1.440,- bis 2.070,- €

Lehrberuf

  • Worum es geht

    E-Commerce-Kaufleute arbeiten in Handelsbetrieben aller Branchen, welche den Verkauf ihrer Produkte auch oder ausschließlich über Internet anbieten (sogenannte Onlineshops oder Webshops). Zu diesen gehören z. B. große Einzelhandelsbetriebe oder Einzelhandelsketten für Bekleidung, Sport, Bücher, Elektronik oder auch für Einrichtung und Wohnen.

    E-Commerce-Kaufleute sind für die Betreuung dieser Onlineshops bzw. Internet-Verkaufsplattformen zuständig. Sie nehmen die Online-Bestellungen der Kundinnen und Kunden auf und sorgen für die vollständige und zeitgerechte Auslieferung der bestellten Waren. Sie arbeiten im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen, Teamleiter*innen (z. B. E-Commerce-Manager*innen), mit Mitarbeiter*innen aus dem IT-Bereich sowie mit Fachkräften aus Marketing und Verkauf.

  • Wo man arbeitet

    Aufgrund des stetigen Wachstums im Online-Handel ist der Lehrberuf E-Commerce-Kaufmann/E-Commerce-Kauffrau eine zukunftsorientierte und gefragte Ausbildung. E-Commerce-Kaufleute sind für die Betreuung von Onlineshops, Webshops und Internet-Verkaufsplattformen zuständig. Sie halten die Webseiten der Onlineshops auf dem aktuellen Stand, in dem sie laufend Produkte und Preise aktualisieren und Sonderangebote und andere Verkaufsaktionen gestalten und online stellen. Sie nehmen die Online-Bestellungen der Kundinnen und Kunden auf und leiten diese an die Vertriebs- und Logistik-Abteilung weiter. Wesentlich ist es dabei, nicht nur die Online-Plattformen zu betreuen, sondern auch die Vertriebs- und Logistikketten genau zu kennen und den jeweiligen Produkten entsprechend zu planen (z. B. bei verderblichen Waren im Lebensmittelhandel).

    Mitunter übernehmen E-Commerce-Kaufleute auch buchhalterische Aufgaben wie Kontrolle der Online-Bezahlung der Kundinnen und Kunden oder Überwachung der Mahnungen. Sind die Onlineshops mit Live-Chat oder Live-Telefonfunktion ausgestattet, können E-Commerce-Kaufleute auch für Kundenberatung oder für die Bearbeitung von Reklamationen zuständig sein.

    E-Commerce-Kaufleute arbeiten aber nicht nur in großen Einzelhandelsbetrieben oder Einzelhandelsketten, sondern auch im Business-to-Business Bereich (Online An- und Verkauf zwischen Unternehmen), sowie für Dienstleister wie Banken und Versicherungen, welche ebenso Online-Services anbieten. Gemeinsam mit E-Commerce-Manager*innen können sie auch im Bereich Kundenservice und Marketing tätig sein. In diesem Einsatzfeld analysieren sie mittels Datensammlung und Verkaufszahlen das Such- und Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden und erstellen auf dieser Grundlage Online Werbe- und Marketingkampagnen. Sie entwickeln und betreuen Bewertungsfunktionen und reagieren auf Kundenbewertungen.

    E-Commerce-Kaufleute arbeiten an der Schnittstelle zwischen Einkauf, Produktion, Waren- und Lagerwirtschaft eines Unternehmens und haben daher auch Kontakt zu den jeweiligen Abteilungen. Für ihre Arbeit benötigen E-Commerce-Kaufleute sowohl technisches (IT/Web) als auch kaufmännisches Know-how und sollten das Warensortiment ihres Unternehmens sehr gut kennen.

  • Womit man arbeitet

    E-Commerce-Kaufleute arbeiten mit Computer, mobilen Geräten (Notebooks, Tablets, Smartphones) und spezialisierter betrieblicher Software für Onlinehandel und Büroanwendungen. Zu dieser Software gehören Datenbankprogramme sowie Programme zur Bearbeitung von Webseiten und Online-Verkauf ebenso wie Lagerhaltungsprogramme. Sie kommunizieren online, per E-Mail oder Telefon und Mobiltelefon mit Kundinnen und Kunden, aber auch innerbetrieblich und arbeiten mit herkömmlichen Bürogeräten wie Druckern, Kopier und Scangeräte. Sie verwenden Produktkataloge, Preistabellen, Statistiken usw. meist als digitale Arbeitsunterlagen, aber auch Unterlagen auf Papier.

  • Wie man arbeitet

    E-Commerce-Kaufleute arbeiten vorwiegend in Büroräumen an Computerarbeitsplätzen, aber auch in Besprechungsräumen und in kleineren Handelsbetrieben fallweise in Verkaufsräumen. Sie arbeiten eigenständig sowie im Team mit Berufskolleginnen und -kollegen, Teamleiter*innen und Mitarbeiter*innen anderer betrieblicher Abteilungen, siehe z. B.: E-Commerce-Manager*in, Software-Programmierer*in, Web-Designer*in, Marketing-Manager*in, Mitarbeiter*innen im Einkauf und Vertriebe usw.
    Je nach Organisation des Betriebes und der Webshops haben sie auch Kontakt zu Kundinnen und Kunden und Lieferanten.

    E-Commerce-Kaufleute arbeiten zum Teil auch außerhalb der üblichen Bürozeiten.

  • Was man macht

    • Onlineshops, Webshops und Internet-Verkaufsplattformen betreuen
    • elektronisch gesteuerten Handel (= E-Commerce) von Waren und Dienstleistungen betreuen
    • Online-Bestellungen aufnehmen und bearbeiten
    • Online-Kundenservice durchführen, z. B. durch Live-Telefon oder Chat-Funktion
    • Kundenanfragen beantworten oder an zuständige Stellen weiterleiten, Reklamationen bearbeiten
    • Webseiten betreuen und aktualisieren; Produkte und Preise am laufenden Stand halten
    • enge Zusammenarbeit mit Logistik- und Vertriebsabteilungen
    • Mitarbeit bei Werbe- und Marketingkampagnen
    • Kundendaten verwalten
    • Such- und Kaufverhalten der Kundinnen und Kunden auswerten und analysieren
  • Für wen man arbeitet

    • Einzelhandelsbetriebe und Einzelhandelsketten mit Online-Verkauf
    • Großhandelsbetriebe
    • Banken und Versicherungen, Verkehrsbetriebe und andere Dienstleistungsbetriebe mit Online-Verkauf bzw. Online-Service
    • Produktionsbetriebe mit Online-Verkauf
  • Ausbildungs­inhalte / Was man lernt

    Wichtige Ausbildungsinhalte:

    • E-Commerce
    • Einkauf und Verkauf
    • Betriebswirtschaft
    • betriebliche Produkte- und Warenkunde
    • Online-Verkaufsplattformen betreuen
    • Kundenservice, Beratung und Verkauf
    • Reklamationen
    • Marketing, Werbung und Vertrieb
    • Qualitätsmanagement
    • IT/Web-Kenntnisse
  • Wie man sich weiterbilden kann

    E-Commerce-Kaufleute sind beruflich immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Voraussetzung für Erfolg in diesem Beruf ist die Bereitschaft zu Weiterbildung, um immer auf dem neuesten Stand der Entwicklung zu bleiben und um das Fachwissen laufend zu ergänzen und zu vertiefen.

    Weiterbildungsmöglichkeiten sind sowohl im kaufmännischen/betriebswirtschaftlichen Bereich als auch im IT-Bereich möglich, z. B. Vorträge, Seminare, Kurse mit den Inhalten E-Business-Lösungen, E-Procurement-Lösungen, IT-Marketingstrategien, Customer Care Center oder Service-Engineering.

    Weiterbildungsbereiche für E-Commerce-Kaufleute betreffen z. B.:

    • Datenbank-Marketing
    • Social Media Anwendungen
    • Multi-Channeling
    • Datensicherheit, Datenschutz, Privacy
    • Big Data
    • Digitalisierung im Handel
    • Nachhaltigkeit, Energieeffizienz
    • Projektmanagement
    • Prozessmanagement
    • Logistikkonzepte und Logistikplanung

    Möglichkeiten zur beruflichen Weiter- und Höherqualifizierung bieten Vorbereitungs- und Aufbaulehrgänge an berufsbildenden höheren Schulen für Berufstätige. Mit dem Abschluss eines Aufbaulehrganges (3 Jahre) oder einer Handelsakademie oder Höheren Lehranstalt für Berufstätige (4 Jahre) ist neben einer höheren Fachqualifikation außerdem die Matura verbunden, die ein Studium an Fachhochschulen und Universitäten ermöglicht. Auch die Berufsreifeprüfung (insb. Lehre mit Matura) oder eine Studienberechtigungsprüfung ermöglichen den Zugang zum Studium.

    Das Berufsförderungsinstitut (bfi) und das Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) und zahlreiche andere Weiterbildungsanbieter führen unter anderem in den Bereichen IT, E-Commerce, Kundenberatung und Fremdsprachen Kurse durch.

    Nach mehrjähriger beruflicher Erfahrung und Zusatzqualifikationen können E-Commerce-Kaufleute zu Teamleiter*innen oder Abteilungsleiter*innen aufsteigen und führen als solche Mitarbeiter*innen und Teams.

    Aufstiegsberufe sind z. B.: E-Commerce-Manager/in, E-Business-Manager/in, Junior Consultant E-Commerce oder Webshop Sales Consultant.

    Weiterführende Bildungsmöglichkeiten und Höherqualifizierung:

  • Was du mitbringen solltest

    Jeder Beruf erfordert ganz spezielle Sach- und Fachkenntnisse, die in der Ausbildung vermittelt werden. Daneben gibt es auch eine Reihe von Anforderungen, die praktisch in allen Berufen wichtig sind. Dazu gehören: Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Pünktlichkeit, genaues und sorgfältiges Arbeiten, selbstständiges Arbeiten, Einsatzfreude und Verantwortungsbewusstsein. Auch die Fähigkeit und Bereitschaft mit anderen zusammen zu arbeiten (Teamfähigkeit) und Lernbereitschaft sind heute kaum noch wegzudenken.

    Welche Fähigkeiten und Eigenschaften in DIESEM Beruf sonst noch erwartet werden, kann von Betrieb zu Betrieb sehr unterschiedlich sein. Die folgende Liste gibt dir einen Überblick über weitere Anforderungen, die häufig gestellt werden.

    Denk daran: Viele dieser Anforderungen sind auch Bestandteil der Ausbildung.

      Körperliche Anforderungen: Welche körperlichen Eigenschaften sind wichtig?

    • gutes Sehvermögen (viel Lesen bzw. Arbeiten am Computer)

       

      Sachkompetenz: Welche Fähigkeiten und Kenntnisse werden von mir erwartet?

    • Anwendung und Bedienung digitaler Tools
    • Datensicherheit und Datenschutz
    • kaufmännisches Verständnis
    • technisches Verständnis
    • Zahlenverständnis und Rechnen

       

      Sozialkompetenz: Was brauche ich im Umgang mit anderen?

    • Aufgeschlossenheit
    • Kommunikationsfähigkeit
    • Kundinnen- / Kundenorientierung

       

      Selbstkompetenz: Welche persönlichen Eigenschaften sollte ich mitbringen?

    • Aufmerksamkeit
    • Belastbarkeit / Resilienz
    • Beurteilungsvermögen / Entscheidungsfähigkeit
    • Flexibilität / Veränderungsbereitschaft
    • Freundlichkeit
    • Geduld
    • Konzentrationsfähigkeit
    • Selbstmotivation
    • Selbstorganisation

       

      Weitere Anforderungen: Was ist sonst noch wichtig?

    • gepflegtes Erscheinungsbild

       

      Methodenkompetenz: Welche Arbeits- und Denkweisen sind wichtig?

    • komplexes / vernetztes Denken
    • Koordinationsfähigkeit
    • Kreativität
    • Organisationsfähigkeit
    • Prozessverständnis
    • systematische Arbeitsweise
    • Umgang mit sozialen Medien
    • unternehmerisches Denken
  • Was es noch gibt

    Ersatz von Lehrabschlussprüfungen

    Die abgelegte Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf Bankkaufmann/Bankkauffrau ersetzt die Lehrabschlussprüfung im Lehrberuf

    Verwandte Lehrberufe

    Durch die Verwandtschaftsregelung wird die Ausbildung in einem Lehrberuf auf Teile der Lehrzeit in anderen (verwandten) Lehrberufen angerechnet. Dadurch verkürzt sich die Lehrzeit bei der Ausbildung in einem weiteren Lehrberuf (oder auch beim Wechsel auf einen verwandten Lehrberuf).

    Bei folgenden verwandten Lehrberufen verkürzt sich die Lehrzeit im Ausmaß der angegebenen Lehrjahre. (Beispiel: Der Eintrag „1. voll“ bedeutet z. B., dass sich die Lehrzeit im verwandten Lehrberuf um ein Jahr verkürzt.)

    • ?Assistent*in in der Sicherheitsverwaltung (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Bankkaufmann / Bankkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Betriebsdienstleister*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Betriebslogistikkaufmann / Betriebslogistikkauffrau (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Musikalienhandel (Lehrberuf), „1. voll“
    • Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Pressegroßhandel (Lehrberuf), „1. voll“
    • Buch- und Medienwirtschaft – Verlag (Lehrberuf), „1. voll“
    • Bürokaufmann / Bürokauffrau (Lehrberuf), „1., 2., 3. voll“
    • Drogist*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • EDV-Kaufmann / EDV-Kauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Einkäufer*in (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Einzelhandel (Lehrberuf), „1. voll“
    • Eventkaufmann / Eventkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Finanz- und Rechnungswesenassistenz (Lehrberuf), „1. voll“
    • Finanzdienstleistungskaufmann / Finanzdienstleistungskauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Fitnessbetreuung (Lehrberuf), „1. voll“
    • Fleischverkauf (Lehrberuf), „1. voll“
    • Foto- und Multimediakaufmann / Foto- und Multimediakauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Großhandelskaufmann / Großhandelskauffrau (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Hotel- und Gastgewerbeassistent*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Hotel- und Restaurantfachmann / Hotel- und Restaurantfachfrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Hotelkaufmann / Hotelkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Industriekaufmann / Industriekauffrau (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Kanzleiassistent*in – Notariatskanzlei (Lehrberuf), „1. voll“
    • Kanzleiassistent*in – Rechtsanwaltskanzlei (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Agenturdienstleistungen (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation) (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Online-Marketing (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Webdevelopment und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation) (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medizinproduktekaufmann / Medizinproduktekauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Mobilitätsservice (Lehrberuf), „1. voll“
    • Personaldienstleistung (Lehrberuf), „1. voll“
    • Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz (Lehrberuf), „1. voll“
    • Reisebüroassistent*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Speditionskaufmann / Speditionskauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Speditionslogistik (Lehrberuf), „1. voll“
    • Sportadministration (Lehrberuf), „1. voll“
    • Steuerassistenz (Lehrberuf), „1. voll“
    • Versicherungskaufmann / Versicherungskauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Verwaltungsassistent*in (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Waffen- und Munitionshändler*in (Lehrberuf), „1. voll“

    Alternativen (Auswahl)

    Alternative Berufe sind Berufe, die entweder eine ähnliche Ausbildung oder ähnliche Aufgaben- oder Tätigkeitsbereiche haben, wie der Beruf, über den du dich gerade informierst. Die Ähnlichkeit kann auch in den Arbeitsmaterialien, den Arbeitsumgebungen liegen oder in der Art, wie du mit anderen Menschen zusammenarbeitest.

    Diese Liste soll dir bei der Überlegung helfen, welche Berufe und Ausbildungen für dich noch interessant sein könnten und dich auf weitere Ideen bringen.

    • Assistent*in in der Sicherheitsverwaltung (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Bankkaufmann / Bankkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Betriebsdienstleister*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Betriebslogistikkaufmann / Betriebslogistikkauffrau (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Musikalienhandel (Lehrberuf), „1. voll“
    • Buch- und Medienwirtschaft – Buch- und Pressegroßhandel (Lehrberuf), „1. voll“
    • Buch- und Medienwirtschaft – Verlag (Lehrberuf), „1. voll“
    • Bürokaufmann / Bürokauffrau (Lehrberuf), „1., 2., 3. voll“
    • Callcenter-Agent (m./w./d.)
    • Content-Manager*in
    • Digital-Marketing-Specialist (m./w./d.)
    • Direktberater*in
    • Drogist*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • E-Commerce-Manager*in
    • EDV-Kaufmann / EDV-Kauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Einkäufer*in
    • Einkäufer*in (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Einzelhandel (Lehrberuf), „1. voll“
    • Eventkaufmann / Eventkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Finanz- und Rechnungswesenassistenz (Lehrberuf), „1. voll“
    • Finanzdienstleistungskaufmann / Finanzdienstleistungskauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Fitnessbetreuung (Lehrberuf), „1. voll“
    • Fleischverkauf (Lehrberuf), „1. voll“
    • Foto- und Multimediakaufmann / Foto- und Multimediakauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Großhandelskaufmann / Großhandelskauffrau (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Hotel- und Gastgewerbeassistent*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Hotel- und Restaurantfachmann / Hotel- und Restaurantfachfrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Hotelkaufmann / Hotelkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Immobilienkaufmann / Immobilienkauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Industriekaufmann / Industriekauffrau (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Kanzleiassistent*in – Notariatskanzlei (Lehrberuf), „1. voll“
    • Kanzleiassistent*in – Rechtsanwaltskanzlei (Lehrberuf), „1. voll“
    • Kund*innenbetreuer*in
    • Marketingfachmann / Marketingfachfrau
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Agenturdienstleistungen (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation) (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Online-Marketing (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medienfachmann / Medienfachfrau – Webdevelopment und audiovisuelle Medien (Audio, Video und Animation) (Lehrberuf), „1. voll“
    • Medizinproduktekaufmann / Medizinproduktekauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Mobilitätsservice (Lehrberuf), „1. voll“
    • Online-Redakteur*in
    • Personaldienstleistung (Lehrberuf), „1. voll“
    • Pharmazeutisch-kaufmännische Assistenz (Lehrberuf), „1. voll“
    • Reisebüroassistent*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Social Media Experte / Social Media Expertin
    • Speditionskaufmann / Speditionskauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Speditionslogistik (Lehrberuf), „1. voll“
    • Sportadministration (Lehrberuf), „1. voll“
    • Steuerassistenz (Lehrberuf), „1. voll“
    • Verkäufer*in
    • Verkaufstechniker*in / Vertriebstechniker*in
    • Versicherungskaufmann / Versicherungskauffrau (Lehrberuf), „1. voll“
    • Verwaltungsassistent*in (Lehrberuf), „1., 2. voll“
    • Waffen- und Munitionshändler*in (Lehrberuf), „1. voll“
    • Web-Master (m./w./d.)
  • Lehre und Matura

    Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Lehre und vier weiteren Prüfungen erlangst du die Berufsmatura (Berufsreifeprüfung). Diese öffnet dir den Zugang zu Universitäts- und Fachhochschulstudien. Außerdem ermöglicht sie zusätzliche Karrierewege im erlernten Beruf, aber auch außerhalb des bisherigen Berufsfeldes.

    Und so geht es:

    Die Berufsmatura besteht aus vier Teilprüfungen: Deutsch (schriftlich und mündlich) und Mathematik (schriftlich), eine lebende Fremdsprache (schriftlich oder mündlich) und ein Fachbereich (schriftliche Prüfung oder Projektarbeit und mündliche Prüfung). Der Fachbereich ist ein Thema aus dem Berufsfeld des Kandidaten/der Kandidatin.

    Wie funktioniert die Vorbereitung?

    Die Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung erfolgt in Vorbereitungskursen, die von Erwachsenenbildungseinrichtungen (z. B. WIFI, BFI, Volkshochschulen), Berufsschulen oder höheren Schulen (z. B. AHS, HAK, HTL, HLW) angeboten werden. In solchen Lehrgängen können auch die jeweiligen Teilprüfungen abgelegt werden. Drei der vier Teilprüfungen können bereits während der Lehre abgelegt werden. Zur letzten Teilprüfung kannst du nach erfolgreichem Lehrabschluss, aber nicht vor dem 19. Geburtstag antreten.

    Durch ein Förderprogramm, können die Vorbereitungskurse und die Prüfung seit September 2008 in ganz Österreich kostenlos angeboten werden. Zur konkreten Ausgestaltung der Vorbereitung auf die Berufsreifeprüfung bestehen in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Modelle. Informationen bieten u. a. die Bildungseinrichtungen und die Lehrlingsstellen der Wirtschaftskammern.

    Link: Häufig gestellte Fragen!

  • Selbst­ständigkeit

    Selbstständigkeit

    Die Möglichkeit einer selbstständigen Berufsausübung ist gegeben durch:

    freies Gewerbe: z. B.

    • Handelsgewerbe mit Ausnahme der reglementierten Handelsgewerbe
    • Direktvertrieb
    • Dienstleistungen in der automatischen Datenverarbeitung und Informationstechnik

    Informationen zum „Freien Gewerbe“: freie Gewerbe erfordern in der Regel keinen Befähigungsnachweis, sondern lediglich eine Anmeldung bei der Gewerbebehörde. Grundsätzlich richtet sich der Gewerbeumfang nach dem Wortlaut der Gewerbeanmeldung.

    Liste der Freien Gewerbe:

    ALLGEMEINE HINWEISE:

    Für jede Tätigkeit, die Sie selbstständig, regelmäßig und mit der Absicht, Gewinn zu erzielen, ausüben wollen, brauchen Sie eine Gewerbeberechtigung (Ausnahme: Freie Berufe). Diese erhalten Sie durch Anmeldung bei der Gewerbebehörde (Bezirkshauptmannschaft, Magistrat).
    Unabhängig von einem etwaigen Befähigungsnachweis müssen sie dafür folgende Voraussetzungen erfüllen:

    • das 18. Lebensjahr muss vollendet sein
    • österreichische Staatsbürgerschaft oder Staatsbürgerschaft eines anderen EU-Mitgliedstaates (oder eines Staates, mit dem ein entsprechender Staatsvertrag besteht) oder es liegt ein gültiger Aufenthaltstitel vor, der zur selbstständigen Tätigkeit berechtigt
    • keine Ausschließungsgründe (z. B. abgewiesene Konkursanträge, Bestrafung wegen Finanzstrafdelikten)

    Freie Berufe sind selbstständige (freiberufliche) Tätigkeiten, die nicht der Gewerbeordnung unterliegen (z. B. Arzt/Ärztin und andere Gesundheitsberufe, Rechtsanwalt/-anwältin, Musiker*in, Schriftsteller*in und andere Künstlerberufe). Für einige freie Berufe ist die Berufsausübung durch eigene Rechtsvorschriften (Ärztegesetz, Rechtsanwaltsordnung, Ziviltechnikergesetz etc.) geregelt und es bestehen eigene Interessensvertretungen (Kammern oder Berufsverbände), denen die Aufnahme der selbstständigen Berufstätigkeit gemeldet werden muss. Für andere freie Berufe, wie z. B. Künstler*in, Schriftsteller*in, Journalist/Journalistin, bestehen keine besonderen Rechtsvorschriften und Meldepflichten.

    In allen Fällen einer selbstständigen Berufsausübung (ob im Rahmen eines Gewerbes oder als freiberufliche Tätigkeit) ist diese bei der Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft und dem zuständigen Finanzamt zu melden.

    Weitere Informationen und Kontakte:

Sieh dir an, was andere
zu diesem Lehrberuf zu sagen haben:

Doris Schweigerer

Supervisor Logistik

Andrea Hassel

Bereichsleitung eCommerce

Daniela Dafinger

Abteilungsleiterin E-Commerce

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